Schleppjagd mit Hundemeute 2016

Die Schleppjagd imitiert die Jagd nach einem Fuchs. Hauptsächlich geht es aber um das Reiten über Hindernisse im freien Gelände.

Die Schleppe, eine Fährte für die Hunde, wird unmittelbar vor der Meute durch den Fuchs-Reiter gelegt und führt quer über die Wiesen der Spreeaue zwischen Pließkowitz und Malschwitz. Die Hundemeute, die Pikeure und die Jagdreiter verfolgen die Schleppe und werden dabei von Kutschen und Kremsern begleitet.


 

 

 

Bitten und Hinweise an Reiter, Fahrer und Zuschauer

  1. Pünktliches Eintreffen zum Stelldichein. Zum Gottesdienst und anschließendem Frühstück ohne Pferd, aber bereits im korrekten Reitanzug, Eintrag ins Jagdbuch und Bezahlen des Cap-Geldes.
  2. Pferdegerechtes rechtzeitiges Aufwärmen auf dem Platz am Eibelhof. Wenn die Equipage mit den Hunden kommt, wird nur noch Schritt gegangen
  3. Jagdeinteilung: Es werden zwei Felder gebildet. Die Reiter im ersten Feld springen jedes Hindernis. Im zweiten Feld sind langsamere und weniger geübte Pferde und Reiter. Auf Aufforderung Position im Halbkreis einnehmen, dabei die Hunde und den Jagdherren bzw. Master beachten und den Anweisungen zur Feldeinteilung folgen. Den Pferdekopf immer zu den Hunden richten.
  4. Nach dem Aufsitzen und der Begrüßung durch den Jagdherren reiht man sich in die beiden Felder ein. Beim Bilden der Felder begrüßt man den jeweiligen Feldführer.
  5. Beim Anlegen der Hunde herrscht absolute Stille im Feld. Angeritten wird erst, nachdem die Hunde sicher auf der Fährte liegen, der Jagdherr die Kappe zieht und „gute Jagd“ wünscht.
  6. Jedes Kreuzen im Feld ist gefährlich und strengstens zu verurteilen. Überholen vor den Hindernissen ist verboten. Jeder Jagdteilnehmer soll auf dem Platz bzw. in dem Jagdfeld die Jagd beenden, in der er sie begonnen hat. Auf keinem Fall darf an dem Feldführer vorbei geritten werden.
  7. Wenn ein Pferd verweigert, muss der Sprung sofort freigegeben werden. Erneutes Anreiten darf erst erfolgen, nachdem das gesamte Feld den Sprung passiert hat. Besser hängt sich der Reiter an den Schluss des zweiten Feldes. Bitte so viel Abstand halten, dass Sie jederzeit in der Lage sind, einem stürzenden Pferd auszuweichen. Achten Sie sorgfältig darauf, nicht in die Hunde zu reiten. Stellen Sie Ihr Pferd immer mit dem Kopf in Richtung der Hunde.
  8. Zum Halali Dank an die Mitreiter mit einem Händedruck vom Pferd aus. Dabei wird der rechte Handschuh ausgezogen. 
  9. Absitzen zur Curée. Als Dank für die Hunde nehmen die Reiter die Kappe vom Kopf. Ohne Pferd zum Jagdherren gehen und den Bruch abholen. Ein Mitreiter oder Helfer hält solange das Pferd. Unmittelbar nach beendeter Bruchverteilung stellen sich die Reiter im Halbkreis um die Hunde, die ihre Curée erhalten.
  10. Die Zuschauer werden freundlich gebeten, den Weisungen des Jagdherren zu folgen. Von den Hindernissen mindestens 10 m Abstand halten, da sonst die Fährte gestört wird und die große Gefahr des Überreitens besteht.
  11. Weder der Veranstalter noch die „Meute“ und der Jagdherr haften für Personen- und Sachschäden.